Italian English French German Spanish

Der Mandelbaum ist eine robuste und widerstandsfähige Pflanze; er braucht keine chemischen Dünger oder Pflanzenschutzmaßnahmen und wächst gut auch auf schlechten, flachen und trockenen Böden.

 

In einigen Gebieten Süditaliens stellt er eine wichtige landwirtschaftliche Ressource dar. Nicht nur wegen seiner kostbaren Samen, Ölsaaten und Fülle an Vitaminen und Proteinen: seine Blätter sind ein ausgezeichnetes Futter, vor allem von Schafen geschätzt; die Spelzen und Schalen eignen sich für die traditionelle Herstellung von Holzkohle, während die Asche der Schalen, reich an Kalium, ein hervorragender natürlicher Dünger ist.

 

Besonders in der Provinz Bari war die Mandelkultur weit verbreitet . Sie hat sowohl die Struktur der Agrarlandschaft als auch die Volkskultur nachhaltig beeinflusst. Man denke nur an das kulturelle Erbe der bäuerlichen apulischen Volkslieder, die die langwierige und mühsame Arbeit des Mandelschälens thematisieren.

 

Um die Gemeinde Toritto herum, an der Grenze zwischen Pre-Murgia und Alta Murcia, gibt es noch einige alte Mandelsorten, die zum großen Teil die Namen von illustren Toritter Bürgern tragen. Einige dieser Sorten haben die Invasion der produktivsten Mandelsorten Kaliforniensüberlebt. Es handelt sich dabei um Mandelsorten, die nach berühmten Toritter rgern benannt sind: Antonio De Vito“ und „Philip Cea (hier hat die Mutterpflanze in Matine di Toritto überlebt). Speziell Letztere ist einenoch immer weit verbreitete Mandelsorte. Sie weist exzellente Qualitätsmerkmale wie einen hohen Ölgehalt, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, einen geringenureanteil und ein intensives, zugleich ausgeglichenes Aroma mit Butternoten auf. Dank ihrer bemerkenswertenGeschmeidigkeit eignet sie sich ideal zum Backen.